Dokumentation
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Presseaussendung zur Initiative Medienbildung JETZT! (Januar 2012)
Session: Ideen zu www.medienbildungjetzt.at, Medienpädagogische Landkarte und Social Media
Ideen:
- Formular auf Website zum direkten Eintrag des Markers auf Google Maps
- Audio-Kommentare, Fotos, Videos über Medienbildung JETZT! mit Symbol auf Google Maps und Links zu den Audio-Kommentaren zu podcampus, Fotos sowie Vimeo und YouTube
- Sobald Institutionen aus ganz Österreich dabei sind, muss der Fokus der Google Map auf ganz Österreich ausgeweitet werden
- Institutionen aus Österreich per Mail anschreiben; die Institutionen beim Barcamp direkt eintragen
- “Wo passiert Medienbildung in Österreich?” -> Bewerbung in Facebook-Gruppe und auf www.medienbildungjetzt.at
- Formular auf Landkarten-Seite, wo sich Institutionen eintragen können + Link auf Medien (Audio, Foto, Video)
- Überschrift auf Landkarten-Seite: “Hier passiert Medienbildung!”
- Neue Video-Clips zu Medienbildung JETZT! auf Website
Social Media:
- Postings auf Twitter auf jeden Fall immer mit #mbjetzt
- Gleichzeitiges Bewerben von www.medienbildungjetzt.at und Facebook-Seite aller Teilnehmer des Barcamps am Dienstag, 17.1.2012!!!
- Andere Institutionen sharen auf Facebook die Medienbildung JETZT!-Facebook-Seite
Brainstorming und Ideen:
- foursquare
- Facebook-Places
- Google Latitude: Automatische Einbindung auf Google Maps?!?
Impuls zu Medienkritik: Normale Gründe sich gegen Meinungsmache auszusprechen
Zum Download der Folie von Barbara Waschmann, normale.at (PDF, 304.9 kb)
Zusammenfassung der anschließenden Diskussionsrunde:
- Von 30 Teilnehmenden sind einem Teilnehmer die INSM und ihre Aktivitäten bekannt
- Parallele zu "re-educational films" - Diplomarbeit von Michaela Anderle, Todesmühlen (engl.) im Netz, Filmplakat zu Todesmühlen in wienbibliothek im Rathaus
- Angemahnt wird, dass der Filmbeitrag (10:48 Min) zu viele Ebenen enthält: Wirtschaftsethik, journalistische Diskussionsebene, RezipientIn und die Gegenstrategie fehlt
- Erinnert wird daran, dass
- alle Filme/Videos ein Konstrukt sind
- es auf die Wertehaltung des Rezipierenden ankommt
- zur Desinformation Verschwörungstheorien raffiniert und bewusst hergestellt werden
- es schwierig ist, "Gut" und "Böse" eindeutig auszumachen - eine Sache des Standpunktes / der Meinungsvielfalt
- ohne die "camcorder revolution" kein Social Media möglich wäre
- Eingefordert wird
- dieselbe kritische Grundhaltung auch gegenüber verwackelten, pixeligen Handy-Videos zu entwickeln
- Anleitung zum Selbstdenken
Anregungen:
- das sog. "Agenda Setting" für uns nutzen
- Kartenspiel Illuminati / Steve Jackson Games
Danke für Euer Interesse und Eure Teilnahme.
Literacies, Kompetenzen, e-learning - Medienbildung und wo man sie vermutet
Ausgangsfrage: Was ist für uns Medienbildung und wo
findet sie in Österreich statt?
1. These: Medienbildung meint (bei allen begrifflichen Differenzierungen)
- Bildungsprozesse (die mit und ohne pädagogische Begleitung stattfinden können)
- Pädagogische Bemühungen, die den Rahmen für diese Bildungsprozesse schaffen
2. These: Die meisten Konzepte verstehen unter Medienbildung
- Das Lernen von (praktischen) Kompetenzen im Umgang mit Medien
- Lernen und Ausbau der Fähigkeit, die eigene Mediennutzung/rezeption kritisch zu reflektieren (analytisch und kreativ - neue Wege gehen)
- Medien als Bildungspotential zu nutzen (In der Auseinandersetzung mit Medien ein neues Verständnis von sich selbst und Welt zu entwickeln - Persönlichkeitsbildung)
Die Entwicklung von (theoretischen) Konzepten zu Medienbildung im englischsprachingen Raum im vergleich zum deutschsprachigen wurde anhand eines Forschungsberichts zu "Literacies" veranschaulicht. Weiters wurde mittels der Methaper von Johann Galtung - Pyramide als "fundamental Theorie" vs. viele Zelte als "kleine Theorien" die näher bei Praxisentwicklung liegen gearbeitet.
Artikel zum Forschungsbericht zu "Literacies" in den Medienimpulsen 2010 http://www.medienimpulse.at/articles/view/272 und Kurzinfo zum Projekt http://medienpaedagogik.univie.ac.at/forschung/abgeschlossene-projekte/lessons-learned
In der Diskussion wurde angemerkt, dass die Fassungen von Medienbildung nicht aufbauend sind bzw. sich in der Praxis sogar vielmehr als Domänen von Medienbildung verstehen lassen (auch wenn der Fokus eines Projekts mal eher auf praktischer Umgang mal auf Reflexion oder Persönlichkeitsbildung liegen mag).
Danke für die Beteiligung und Bitte um weitere Anmerkungen
Clemens Fessler
Medienbildung hat nichts mit Leseförderung zu tun!?
Faktoren von Lesekompetenz (Input von Kristina Reich) als pdf.
Ergebnisse der Diskussion:
Aktive (handlungsorientierte) Medienarbeit
schafft Schreib- und Sprechanlässe, wo Kinder und Jugendliche hochmotiviert an und über die Grenzen ihrer sprachlichen Fähigkeiten gehen.
Die hohe Motivation entsteht durch
- Wertschätzung erfahren
- wahrgenommen werden
- selbstbestimmtes Arbeiten, Eigenverantwortung
- Selbstwirksamkeitserfahrungen
- zielgerichtetes Tun
- Sichtbarmachung/Veröffentlichung der Ergebnisse, Nachhaltigkeit
- eigene Kompetenzen und Fähigkeiten einschätzen lernen
Medienarbeit knüpft an die mediatisierte Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen an.
Heutige Texte verschränken Bild und Sprache und können non-linear gelesen werden - das Leseverhalten ändert sich.
Bei audivisuelle Medien ansetzen, um Begeisterung für Medientexte aller Art zu erzeugen,
Wer begeistert ist, lernt nachhaltig.
Handlungsorientierte Medienarbeit
eröffnet Erfahrungs- und Erprobungsräume
Strategien werden trainiert
unterstützt Peer-Learning
alle bei aktiven Medienarbeit gelernten Skills sind relevant für die Arbeitswelt.
:::Sprechen:::Schreiben:::Aufnehmen:::Senden:::
oder der Stellenwert von Audio/Radio/Sound bei der Entwicklung von Sprachkompetenz,
oder die Aufnahme auditiver Werkzeuge und Methoden in den Schulunterricht.
Frank Hagen und Sibylle Moser, Radio ORANGE 94.0
Blitzstatements der barcamp-TeilnehmerInnen als mp3
Protokoll der Session als pdf [Protokoll
LV Medienpädagogik PH Wien
Link zur moodle Materialiensammlung (als Gast einsteigen):
http://moodle.phwien.ac.at/course/view.php?id=575
-ein Materialiendschungel zum Stöbern und als Basis für thematische Vertiefungen
Computerspiele selbst programmieren - mit kostenloser Software
Input von Christoph Kaindel
Ich habe angeregt, im Zuge der aktiven Medienarbeit verstärkt Projekte um Spieleprogrammierung durchzuführen. Nicht nur werden Spiele mittlerweile als das Leitmedium des 21. Jahrhunderts bezeichnet, solche Projekte eignen sich auch gut zur Arbeit in verteilten Rollen - Erstellung von Grafiken, Sounds, Design, Programmierung kann gut aufgeteilt werden. Mittlerweile gibt es eine große Zahl an kostenlosen Programmen zur Spieleprogrammierung. Ich habe drei davon vorgestellt, die ich einigermaßen kenne: Kodu Game Lab, GameMaker und StencylWorks. Details siehe Kostenlose Software zur Spiele-Programmierung.
Community Fernsehen als Recherche- und Aneignungsinstrument sowie als Impulsgeber für aktive Medienarbeit
Input von Heidi Neuburger, Okto
Okto hat seit November 2011 ein online-Sendungsarchiv, die Oktothek, das sich nach von Okto vorgeschlagenen Themen oder über eine Volltextsuche durchforsten (z.B. "Zivilgesellschaft") lässt.
Es gab die Anregung, dass es zu dieser Themenauswahl eine Art Thesaurus bräuchte, der erklärt, was sich hinter den Schlagworten verbirgt bzw. was darunter von Okto verstanden wird.
(Außerdem finden sich auf der Okto-Homepage auch die Workshop-Angebote, die sich an Gruppen richten.)
http://www.okto.tv/schauen/oktothek
Letzte Änderung von Heidelinde Neuburger-Dumancic am 31.01.2012 um 11:11
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